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Der Bankauszahlplan

Beim klassischen Auszahlplan (auch: Bankauszahlplan) wird eine bestimmte Geldsumme fest angelegt und in regelmäßigen, konstanten Zahlungen (auch "Rente" genannte) an den Anleger zurückgezahlt.

Anlagebetrag, Laufzeit der Anlage, sowie das Intervall der regelmäßigen Zahlungen können dabei meist vom Anleger festgelegt oder innerhalb bestimmter Grenzen variiert werden. Zusätzlich hat der Anleger beim Auszahlplan mitunter die Wahl, ob sich seine Rente lediglich aus den Zinsen der angelegten Geldsumme speisen soll oder ob auch das Kapital selbst mit der Rente aufgebraucht wird.

tresor sicherAuf der Suche nach einem geeigneten Anbieter? Eine Übersicht klassischer Bankauszahlpläne finden Sie in unserem Vergleich. Ähnlich wie bei anderen Bankeinlagen (Sparbuch, Tagesgeld, etc.) bieten auch hier Direktbanken häufig die besseren Konditionen.

Wird neben den Zinsen auch das angelegte Kapital (oder ein Teil davon) innerhalb der vereinbarten Zeit die Rente umgewandelt, spricht man vom Auszahlplan mit Kapitalverzehr.

Bleibt das angelegte Kapital unberührt, speist sich die Auszahlungsrate des Anlegers alleine aus den erzielten Zinsen. Die Rente fällt damit geringer aus, kann aber prinzipiell unbegrenzt lange gezahlt werden ("ewige Rente").

Auszahlpläne werden von Banken, Sparkassen und Bausparkassen angeboten und bieten dem Anleger in der Regel feste Zinsen, die an die Laufzeit der Anlage gebunden sind: Je länger die Laufzeit des Auszahlplans, desto höher fallen normalerweise auch die Zinsen aus. Festverzinsliche Bankauszahlpläne gehören zu den Bankeinlagen und ihre Sicherheit ist identisch mit der von Sparbüchern, Tagesgeld-, Festgeld- oder Girokonten.

bankauszahlplan

Ein Auszahlplan eignet sich damit:

  • zur Aufbesserung der eigenen Bezüge sowie der Rente im Alter
  • zur Unterstützung langfristiger Finanzierungsvorhaben, etwa eines Studiums
  • als Anlage mit monatlicher oder jährlicher Auszahlung an Kinder und Enkel

Ein Auszahlplan eignet sich weniger:

  • zur Garantie einer lebenslangen Rente oder Pension.

Denn im Gegensatz zu den Zahlungen aus einer Rentenversicherung ist ein Auszahlplan mit Kapitalverzehr irgendwann einmal aufgebraucht. Wer eine Rentenzahlung bis zum Lebensende sicherstellen wird, greift daher zu entsprechenden Produkten, beispielsweise zur Sofortrente mit Einmalzahlung.

Achtung: Neben dem klassischen Auszahlplan existieren auch fondsbasierte Auszahlpläne, sogenannte Fondsentnahmepläne. Diese unterscheiden sich teilweise deutlich vom Bankauszahlplan, insbesondere in den Punkte Rendite und Risiko, und eignen sich vor allem für erfahrene Anleger.

Beachten Sie bitte auch den Vergleich klassischer Bankauszahlpläne auf diesen Seiten.

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